Inhalte der BIM Content Bibliothek

Verantwortung für die Namenskomplexe:

Die Namenskomplexe werden jeweils inhaltlich eigenverantwortlich von den zuständigen Gremien bearbeitet.

Namenskomplex I: BIM-Klassifikation nach STLB-Bau

Die BIM-Klassifikation nach STLB-Bau ist eine bauteilorientierte Ergänzung zum Ordnungssytem von STLB-Bau (Namenskomplex II). Die Merkmalsgruppen (Bauteilgruppen), Merkmale und Ausprägungen der BIM-Klassifikation werden so aufgestellt, dass der damit abbildbare Informationsgehalt eine Beschreibung von Bauteilen mit ihren wesentlichen Merkmalen und eine eindeutige Referenzierung der bestehenden Merkmalsgruppen, Merkmale und Ausprägungen des STLB-Bau, der DIN 276 und der Entitäten von IFC (DIN EN ISO 16739) zulässt. Darüber hinaus sind die Bauteilgruppen im Sinne der Redundanzvermeidung inhaltlich schlank gehalten. Die Grundlage für die inhaltliche Erarbeitung sind die Regeln der Technik.

Namenskomplex II: Ordnungssystem von STLB-Bau – Dynamische BauDaten

Die bauleistungsorientierten Merkmalsgruppen (Teilleistungsgruppen), Merkmale und Ausprägungen von STLB-Bau – Dynamische BauDaten bilden den Namenskomplex II der DIN BIM Cloud. Die Inhalte sind mit der Umsetzung von STLB-Bau seit Jahrzehnten gewachsen, beruhen auf den Regeln der Technik und werden kontinuierlich gepflegt. Die Inhalte erfüllen den Informationsbedarf für die VOB-gerechte Leistungsbeschreibung. STLB-Bau - Dynamische BauDaten wird aufgestellt von Arbeitskreisen des Gemeinsamen Ausschuss Elektronik im Bauwesen (GAEB) mit dem Praxiswissen von rund 700 Experten aus Wirtschaft, Spitzenverbänden und Verwaltung. Datentechnisch umgesetzt durch die Dr. Schiller & Partner GmbH und herausgegeben durch DIN Deutsches Institut für Normung e.V.

Namenskomplex III

Namenskomplex III dient der Erweiterung um fachspezifische Merkmalsgruppen, Merkmale und Ausprägungen, die den inhaltlichen Rahmen der Namenskomplexe I und II überschreiten. Die Grundlage für die Erarbeitung sind die Regeln der Technik.

Redundanzvermeidung und Prioritäten

Namenskomplexübergreifende Redundanzen in Merkmalsgruppen, Merkmalen und Ausprägungen sind so weit wie möglich zu vermeiden. Sie sind nur insoweit zu nutzen, wie sie zur datentechnischen Umsetzung bzw. zur Verknüpfung zwischen den Namenskomplexen benötigt werden. Bei der Aufnahme neuer Merkmalsgruppen, Merkmale und Ausprägung wird die Aufnahme in STLB-Bau mit Priorität angestrebt.